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Es geht auch ohne Berichtspflicht: Nachhaltigkeit als strategisches Instrument für den Unternehmenserfolg

Die Diskussion zum Thema „Nachhaltigkeit“ drehte sich zuletzt nur um Berichtspflicht und Bürokratieabbau. Nachhaltiges Handeln ist aber ein Wert an sich. Ökologisch, weil wir es uns nicht länger leisten können, über unsere planetaren Grenzen hinaus zu konsumieren. Sozial, weil wir als Gesellschaft nur gemeinsam Problem lösen und dafür sorgen können, dass alle ein gutes Leben führen. Und schließlich ist Nachhaltigkeit auch ökonomisch wertvoll, weil sie zur Steigerung von Effizienz, Resilienz und Risikominimierung in Unternehmen eingesetzt werden kann: Wer nachhaltig handelt, besitzt einen Wettbewerbsvorteil.

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Erster Schritt: gemeinsame Wissensbasis

Es lohnt sich für Unternehmen also, ihre Nachhaltigkeitsziele zu formulieren – auch wenn sie nicht berichtspflichtig sind. Doch das Thema ist komplex. In zwei Workshops erarbeiten Vorstand und Team der VdK-Baugenossenschaft Stuttgart zunächst grundlegendes Wissen für ihr Unternehmen. Begleitet wurden sie dabei von den Profis von stolp+friends und LESISTO.

Zweiter Schritt: Orientierung

Im weiteren Verlauf stand die Frage: Was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich? Der Begriff wird in der öffentlichen Diskussion in erster Linie im Zusammenhang mit dem Klimawandel verwendet. Doch nach der ESG-Definition umfasst Nachhaltigkeit außer dem ökologischen Aspekt auch den sozialen und den wirtschaftlichen Bereich. Um sich konkreter und differenzierter mit dem Thema auseinandersetzen zu können, befassten sich die Workshopteilnehmer mit den 17 Nachhaltigkeitsziele der UN (Sustainable Development Goals, SDG).

Dritter Schritt: Analyse

Auf dieser Basis identifizierten sie die für die Genossenschaft wichtigen Handlungsfelder und analysierten den Status quo entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Wo befindet sich die Genossenschaft bereits auf einem guten Weg zur Nachhaltigkeit? Was könnte sie darüber hinaus tun? Welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus für das Unternehmen? Ebenso wichtig: die Wesentlichkeitsbetrachtung, die zum einen die wichtigsten Interessengruppen der Genossenschaft mit ihren unterschiedlichen Erwartungen identifiziert und zum anderen die Auswirkungen unternehmerischen Handelns auf eben diese Interessengruppen beschreibt. Die Ergebnisse der Workshops bilden die Grundlage für eine später ausformulierte Nachhaltigkeitsstrategie, Nachhaltigkeitskommunikation und ein Nachhaltigkeitsmanagement.

Nachhaltigkeit hat viele Aspekte: Workshops von stolp+friends geben Orientierung und machen das Thema greifbarer.
Nachhaltigkeit hat viele Aspekte: Workshops von stolp+friends geben Orientierung und machen das Thema greifbarer.

Vierter Schritt: von der Theorie zur Praxis

In weiteren Workshops befasste sich die VdK-Baugenossenschaft auch mit dem G des ESG-Dreiklangs: Gemeinsam mit stolp+friends passte sie ihr Leitbild an und entwickelte einen Wertekodex für das Team als Anleitung für das tägliche Handeln.

Soweit die Theorie. Jetzt geht es für die VdK-Baugenossenschaft darum, die Erkenntnisse aus den Workshops umzusetzen und mit Leben zu füllen.

„Die Workshops von stolp+friends haben uns geholfen, unser verantwortungsvolles Handeln zu reflektieren und sichtbar zu machen. Vieles davon ist in unserer genossenschaftlichen DNA verankert – nun können wir es gemeinsam benennen und transparent darstellen. Dieses gemeinsame Verständnis verbindet uns, gibt Orientierung und stärkt uns darin, die Zukunft unseres Unternehmens sowohl genossenschaftlich wie auch gesellschaftlich weiterhin verantwortungsvoll zu gestalten.“

Alexandra Schäfer, geschäftsführende Vorständin VdK-Baugenossenschaft Stuttgart

 

Wenn Sie ebenfalls erfahren möchten, wie Sie Nachhaltigkeit auch ohne Berichtspflicht für Ihren unternehmerischen Erfolg nutzen können: Nachricht genügt. stolp+friends berät Sie umfassend und professionell.

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Ihre Ansprechpartnerin

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Anke Kiehl

Account Managerin

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