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Wohnungsdefizit erreicht Rekordhoch: Wohnungsunternehmen sagen deutlich, was dagegen getan werden muss

Das Bündnis „Soziales Wohnen“ schlug Mitte Januar Alarm: Bundesweit fehlen aktuell 1,4 Millionen Wohnungen. Das ist das Ergebnis des „Sozialen Wohn-Monitors 2026“ und ein neuer, trauriger Rekord. Hauptsächlich Junge, Ältere und Menschen mit Behinderung hätten Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden. Dabei bräuchte man nur die Wohnungswirtschaft zu fragen.

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Nur noch eine Million Sozialwohnungen

Bis 2030 müssten jedes Jahr gut 400.000 Wohnungen neu geschaffen werden, um das Defizit auszugleichen. Das zeigt der „Soziale Wohn-Monitor 2026“ des Pestel Instituts, den das Bündnis „Soziales Wohnen“ in Auftrag gegeben und Mitte Januar 2026 vorgestellt hat. Es mangele vor allem an günstigen Wohnungen und an Sozialwohnungen: Gab es 1987 etwa vier Millionen Sozialwohnungen allein in Westdeutschland, so sind es heute im ganzen Bundesgebiet nur noch etwa eine Million.

Einfach mal die Wohnungswirtschaft fragen

Das Problem ist seit Jahren bekannt. In schöner Regelmäßigkeit warnt das Bündnis „Soziales Wohnen“, zu dem der Deutsche Mieterbund, die Industriegewerkschaft BAU, die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie sowie zwei Akteure der Bauwirtschaft gehören, vor der Wohnungsmisere. Und ebenso regelmäßig reagiert die Bundespolitik zu spät und tut zu wenig, um das Problem ernsthaft zu lösen.

Dabei bräuchte man nur die Wohnungswirtschaft zu fragen. Kommunale Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften zeigen, wie man bezahlbaren Wohnraum auch in Zeiten hoher Bau- und Energiekosten und unzuverlässiger Förderung schafft. Und sie wissen, was die Politik unternehmen muss, um die Wohnungsnot in den Griff zu bekommen.

Die Unternehmen der Wohnungswirtschaft wissen am besten, wie man bezahlbaren Wohnraum baut und finanziert.
Die Unternehmen der Wohnungswirtschaft wissen am besten, wie man bezahlbaren Wohnraum baut und finanziert.

Deutliche Worte im Geschäftsbericht

Die GSW Sigmaringen geht in ihren digitalen Geschäftsberichten für die Jahre 2023 und 2024 neue Wege, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Als Titelthema an prominenter Stelle und auffällig gestaltet, unterstreicht der Beitrag die Bedeutung gemeinwohlorientierter Wohnungsunternehmen und die Dringlichkeit politischen Handelns. Durch die Abkehr von dem gewohnten Aufbau und Inhalt nutzt die GSW Sigmaringen ihren Geschäftsbericht, um sich bei diesem Thema meinungsstark zu positionieren und dadurch ihr Image zu schärfen. Mit dem Text und der Gestaltung wurde stolp+friends beauftragt.

Die Öffentlichkeit informieren

Gezielte Pressearbeit kann ebenso dazu beitragen, die Bedeutung gemeinwohlorientierter Wohnungsunternehmen für die soziale Wohnraumversorgung hervorzuheben. Die EWB Esslinger Wohnungsbau GmbH beispielsweise informiert, unterstützt durch stolp+friends, regelmäßig mit Presseartikeln und auf der Website über ihre Neubauprojekte. So erfährt die Öffentlichkeit, wie die EWB mit Projekten wie dem Neubauquartier Flandernhöhe Wohnraum für kleine und mittlere Einkommen schafft oder im Tobias-Mayer-Quartier zukunftsweisende, alternative Wohnkonzepte unterstützt.  

Werden auch Sie deutlich und zeigen Sie, was Ihr Unternehmen für die gute und bezahlbare Wohnraumversorgung leistet. Sprechen Sie uns an: stolp+friends unterstützt Sie gerne!

 

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Ihre Ansprechpartnerin

Wünschen Sie weitere Informationen, dann sprechen Sie uns gerne an.

Anke Kiehl

Account Managerin

Portrait Anke Kiehl